KONZEPTPHASE
Wir wollen keine theoretischen Modelle aufbauen oder 100-Prozent-Lösungen vom Zeichenbrett entwickeln. Die Konzeption ist hier eher als Vorbereitung zu verstehen und gewinnt insbesondere dann an Bedeutung, wenn ein Verbesserungsprogramm breit aufgestellt und nachhaltig umgesetzt werden soll. Es geht darum, einerseits den inhaltlichen und organisatorischen Rahmen zu gestalten und andererseits Wege zu finden, wie eine entsprechende Akzeptanz für die Veränderungsprozesse geschaffen werden kann.
>> Warum Akzeptanz schaffen? >>
Folgende Aktivitäten sollten in der Konzept- bzw. Vorbereitungsphase Berücksichtigung finden:
- Durchführung von Change Workshops
- Auswahl des/der Pilotbereich/e
- Entwicklung des Konzeptes, Gestaltung der Inhalte
- Entwicklung eines Qualifikationsprogramms für Multiplikatoren (interne KVP-Experten / Moderatoren, Verbesserungsmanager, Prozessbegleiter, ...)
- Unterstützung bei der Auswahl von internen Multiplikatoren
- Konzeption und Gestaltung von Trainingsunterlagen
- Entwicklung einer Kommunikationsstrategie
- Konzeption und Gestaltung von Kommunikationsmedien
- Entwicklung von unterstützenden Instrumenten (z. B. Checklisten, Auditbögen, ...)
Konzept und Struktur sind zwar gerade bei größeren Vorhaben wichtig; für den Erfolg ist es aber gleichsam entscheidend, zügig in die Umsetzung zu gehen, wo die eigentlichen Lösungen entstehen. Die Erfahrungen in den Piloten nähren wiederum das Konzept. Stichwort: Praxisorientierung.


